Das Gefühl des Nicht-Gebraucht-Werdens – oder: Mit 66 Jahren …



Wenn es mal so einfach wäre, wie der gute alte Udo Jürgens so gern und oft singt:

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an / Mit 66 Jahren, da hat man Spaß daran / Mit 66 Jahren, da kommt man erst in Schuss / Mit 66 Jahren, ist noch lang nicht Schluss //“

Obwohl so viel Wahres in diesen kleinen Zeilen steckt, ist es doch so, dass es für jeden, nicht mit 66, sondern mit der Rente erst einmal schwierig wird. Dem einen fällt es leichter, dem anderen schwerer, doch jeder muss nach dem Arbeitsleben erst einmal lernen mit der neuen Situation umzugehen. Denn schlussendlich ist es wie immer, wenn man auf ein neues großes Ziel hinarbeitet: hat man es endlich erreicht, findet man neben Erleichterung vor allem auch Leere.

All die Träume und Ziele, die man während der Zeit des Durchhaltens, des sich selbst immer wieder Motivierens hatte, scheinen nun an Attraktivität verloren zu haben und manche quält regelrecht das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden. Rein objektiv gesehen ist das natürlich Quatsch, aber wann sind denn Gefühle schon objektiv und realistisch? Um aus diesem kleinen Loch und der Leere herauszukommen und Antworten auf die Fülle der Fragen zu finden, sind zwei Dinge wichtig und hilfreich:

1. Akzeptanz der neuen Situation und

2. in Chancen statt Risiken denken. Ein Umschalten muss erfolgen!

Erfolgreiches Fasten belohnt auch den Kopf



Erfolgreiches Fasten belohnt auch den Kopf

Viele Menschen werden emotional klarer, haben mehr Energie, sind allgemein positiver eingestellt: So beschreibt Prof. Dr. Nanette Ströbele von der Universität Hohenheim die Auswirkungen des Heilfastens auch auf die Psyche. „Wobei das Phänomen bei vielen Menschen auftritt, allerdings nicht bei allen.“Sobald das Hungergefühl schwände, machten viele Personen die Erfahrung, „wie unwichtig Essen plötzlich werden kann und was sie alles nicht brauchen“, erklärt die Professorin für Ernährungspsychologie. „Wichtig ist allerdings, das solches Fasten gut vorbereitet sein will. Wenn etwa der Darmnicht vollständig geleert wurde, treten permanent Hungergefühle auf und dann bringt das Fasten zumindest für die Psyche nichts.“Außerdem reagiere jeder Mensch unterschiedlich auf die Fastenkur: „Es gibt Personen, die sehr sensibel auf Hypoglycämie, also auf Unterzucker, reagieren. Wenn der Körper in so einem Fall zu wenig zu essen bekommt, werden diese Menschen schnell unzufrieden oder können sich zum Teil nicht mehr richtig konzentrieren.“ Eine solche Negativ-Erfahrung sei dann eher kontraproduktiv.

Beim eingeschränkten Fasten zählt vor allem die bestandene Herausforderung

Anders sei es beim eingeschränkten Fasten, bei dem Menschen eine zeitlang auf bestimmte Nahrungs- oder Genussmittel verzichten. „Wenn ich mir vornehme, eine bestimmte Zeit der Versuchung nach Schokolade zu widerstehen, und das dann auch tatsächlich schaffe, ist das psychologisch auf jeden Fall wertvoll.“

Entsprechend sei auch das Durchhalten beim Fasten vor allem Psychologie: „Wichtig ist, dass ich mir am Anfang klar mache, warum ich faste: Ist es eine innere Überzeugung? So kann zum Beispiel Religion eine sehr starke Bestärkung sein. Oder folge ich nur einem äußeren Druck, zum Beispiel durch meine soziale Umgebung? Im zweiten Fall habe ich schlechtere Karten“, meint Prof. Dr. Ströbele.

Beim teilweisen Fasten helfe es, sich klar zu machen, dass es eine zeitlich begrenzte Herausforderung ist. Manchen helfe die soziale Unterstützung: Etwa, wenn die Freundin auch mitmache. Andere Mittel seien Ablenkung. Und dass die Nahrungsmittel, auf die sich das Fasten bezieht, möglichst nicht im Haus sind: „Wenn ich auf Süßes verzichten will und die Familie die Schränke voll Schokolade hat, ist es schwieriger, durchzuhalten.“

Zum Durchhalten brauchte es Überzeugung – und eine gewisse Gelassenheit

Menschen, die sich zum Heilfasten entschlössen, seien meist sehr gut vorbereitet: „Die meisten haben sich sehr lange mit diesem Vorhaben auseinandergesetzt und sich beraten lassen.“

Diese Vorbereitung sei eine wichtige Voraussetzung, denn auf das Heilfasten sollte man sich nicht ohne medizinische Betreuung oder zumindest ärztliche Anweisung einlassen. „Es ist essentiell, dass der Körper trotz des Fastens auf jeden Fall noch die nötigen Nährstoffe bekommt.“

Außerdem brauche es ein gewisses Maß an Gelassenheit. „In Stress-Situationen oder wenn man anderweitig viel Leistung bringen muss, sollte man das Fasten lieber noch einmal verschieben“, so die Ernährungspsychologin.

Quelle: Uni Hohenheim,  22.02.2012

Senioren: Zufriedener als jüngere Menschen



Einer kürzlich veröffentlichten Studie zufolge neigen gesunde Senioren weniger zum Grübeln und sind mit ihrem Leben insgesamt zufriedener als junge Menschen. Es wurden dreihundert Personen zwischen 15 und 87 Jahren befragt.

In der Studie untersuchten der Psychologe Stefan Sütterlin und weitere Forscher von der Universitäten Luxemburg und Würzburg die komplexen Zusammenhänge zwischen dem Älterwerden und Faktoren, die zur Depression führen. Die Forscher nehmen an, dass die unterschiedliche Denkweise von Altersgruppen den Ausbruch von Depressionen beeinflussen kann: Wer häufig unter negativen Gedanken leidet oder grübelt, neigt dazu, sich auf seine Probleme und Gefühle zu fixieren statt aktiv zu handeln. Dies kann depressive Verstimmungen verstärken und zu echten Depressionen führen.
Für die Studie wurden dreihundert Personen zwischen 15 und 87 Jahren (davon 118 Frauen) gebeten, ihre negativen Gedanken, Depressionen und ihr persönliches Wohlbefinden zu bemessen. Wie die Forscher feststellten, wird die Lebenszufriedenheit von Grübeleien in der Tat negativ beeinflusst. Umfrageteilnehmer im Alter von 63 Jahren oder mehr berichteten von deutlich weniger negativen Gedanken als andere, insbesondere als junge Erwachsene.

Ziel der Studie war es, die Zusammenhänge zwischen altersbedingten negativen Gedanken und Lebenszufriedenheit besser zu verstehen. Um altersspezifische Therapien für die Behandlung von Depressionen zu entwickeln, sind nach Angaben der Forscher weitere Untersuchungen notwendig.

Originalpublikation:
Rumination and age: some things get better
Stefan Sütterlin et al.; Journal of Aging Research, 1-31; 2012

Offen sein für neue Medien



Willkommen in der Welt des Internets. Nun, wahrscheinlich kennen einige unter Ihnen weder das Web 2.0 noch das Web 1.0, den Vorgänger sozusagen. Und wahrscheinlich sind Ihnen Begriffe wie Browser, Websites, surfen, Google, Youtube und Facebook wenn, dann nur aus den Medien, der Zeitung oder von Ihren Enkeln bekannt.

 

Nun, beginnen wir der Reihe nach: Das Internet, das große Ganze.

 

Das Internet ist im Grunde ein weltweites digitales Netzwerk, welches sich über die ganze Welt erstreckt und die Menschen miteinander verbindet. Es ist also weit besser als die Schreckgespenste, als die es viele Medien und Magazine beschreiben. Es ist eine moderne Art der Völkerverständigung, eine neue kulturelle Ebene.

 

Das Internet besteht dabei aus vielen Millionen Webseiten, die von jedem Benutzer, jeder Firma, einfach von allen, ins Netz gestellt werden können. Dort werden Beiträge in Wort, Bild und Video veröffentlicht, um Informationen zugänglich zu machen, selbige zu verbreiten, um zu diskutieren, sich auszutauschen und miteinander zu kommunizieren. Ein Beispiel dafür sind Foren, ein anderes sind E-Mails, also elektronische Briefe, die kostenlos und ohne Postweg sofort versendet und empfangen werden können.

 

Damit Sie sich wie jeder andere auch auf diesen Millionen Webseiten zurechtfinden und eben genau das finden, wofür Sie sich gerade interessieren, gibt es Suchmaschinen wie Google, Yahoo und andere. Dort gibt man einen Begriff, einen Satz oder eine Frage ein. Anschließend erhält man eine Trefferliste, die die Ergebnisse zeigt, die am häufigsten und treffendsten Ihre Eingabe aufgreifen und beinhalten.

 

Ganz gleich ob Sie sich für ein bestimmtes Produkt, für Musik, Kunst, Tipps und Tricks für die Gartenarbeit, Koch- und Backrezepte interessieren, ob Sie etwas verkaufen, sich über Seniorengruppen, Hobbys, Reisen, Länder informieren oder einfach nur an dem Leben anderer teilhaben wollen, das Internet ist der schnellste, bequemste und kompakteste Weg zu so ziemlich jeder Antwort auf so ziemlich jede Frage. Auch und gerade für technisch wenig interessierte Menschen war es nie einfacher.

Gutes tun und fit bleiben



Der Mensch braucht eine Aufgabe, die er regelmäßig ausübt. Er braucht den Halt, die Beschäftigung, die geistige und körperliche Auslastung und auch das Gefühl, gebraucht zu werden.

Möglichkeiten hierfür gibt es viele: Die einen widmen sich von nun an vermehrt ihrem Hobby, andere gehen ausschließlich ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen nach, manche widmen sich dem Modelleisenbahnwesen, andere den Blumen und wieder andere den Enkeln. Jeder wie er möchte. Wer allerdings keine neue Aufgabe für sich findet oder sich nicht ausgelastet fühlt, der kann sich gern sozial engagieren, denn auch Helfen hilft, aktiv und fit zu bleiben.

Nahezu jedes Projekt ohne kommerziellen Gedanken basiert in Deutschland ausschließlich auf der Kombination aus Ehrenamt und Spende, Tatkraft und finanzielle Unterstützung. Ganz gleich, welche Rolle Sie sich dabei vorstellen könnten, in jedem Fall würden Sie gebraucht werden. In jedem Fall wäre es eine sinnvolle, ausfüllende und bereichernde Aufgabe.

Ältere Menschen tragen einen Schatz auf allen ihren Wegen mit sich – einen Schatz aus Erfahrung und Wissen. Diesen weiterzugeben ist im Grunde der Auftrag an jeden Einzelnen, denn so funktioniert die Gesellschaft – das größte Vereinswesen der Welt!

Hilfe zur Selbsthilfe ist ebenfalls ein enorm wichtiger Bereich sozialen Engagements, denn Fakt ist: Es gibt leider viel mehr Menschen, die Hilfe benötigen, als Helfer, die sich bereit erklären, zu handeln. Natürlich kann man einem Bedürftigen Wasser spenden, aber viel effektiver ist es, wenn man ihm zeigt, wie er einen Brunnen bohren und bauen kann.

 

Wir brauchen Engel, die selbstlos sind und sich samt Zeit und Tatkraft einbringen. Vielleicht schlummert ja auch in Ihnen ein solcher Engel?

Raus aus dem Alltagstrott, rein ins pralle Leben



Routine ist etwas Wunderbares, etwas, das unser Leben erheblich erleichtern kann. Und doch hat auch sie eine Kehrseite, die man nicht unter den Teppich kehren sollte – sie verwandelt sich in Gewohnheit. Diese wiederum hat fast keine guten Seiten. Sie ist praktisch in Ordnung, aber genauso ist sie langweilig, verschlossen gegenüber Neuem, eintönig, unspontan und auf Dauer nicht lebenswert.

Wissenschaftlich erforscht gilt dabei die Zwei-Schritt-Regel gegen lästige Gewohnheiten, die zu einem wenig bunten Alltagstrott führen:

Schritt 1: Alte Gewohnheiten definieren

Zu wissen, was man tut, ist die halbe Miete. Also müssen wir uns zunächst auf die Suche nach Verhaltensweisen machen, die uns, objektiv betrachtet, lästig und hinderlich für unsere Mission erscheinen, die sich allerdings eingeschlichen und fest in unserem Alltag verankert haben. Kreuzworträtsel lösen ist ein gutes Beispiel. Natürlich macht es Spaß und fördert die geistige Leistung, aber wenn man es immer zu einer bestimmten Zeit macht, einfach nur weil man es immer so macht, wird es zur Gewohnheit und verliert seinen Reiz. Gleiches gilt für das Lesen von Apothekenzeitschriften und überhaupt Medien, die uns verrückt machen, sagen was wir zu tun und zu lassen haben und so letztlich nur eines schaffen – Angst.

Schritt 2: Gewohnheiten ersetzen

Alles, was der Mensch konsequent zwischen vier und sechs Monaten verfolgt, kann er annehmen oder ablegen. Wer aufhören möchte zu rauchen, sich ständig über alles mögliche zu ärgern oder immer das Schlimmste zu befürchten, der muss vier bis sechs Monate diszipliniert und konsequent sein – dann hat er das Gröbste, das Schwierigste geschafft und eine Gewohnheit abgelegt.

Einfach ist es nicht, so viel ist klar – aber machbar. Und machbar wird es vor allem dann, wenn wir alte Gewohnheiten nicht einfach nur versuchen abzulegen, sondern selbige durch neue Beschäftigungen ersetzen.

Den historischen Auftrag erfüllen



Der Mensch hat – wenn man es auf das Wesentliche herunter rechnet – nur einen Auftrag in seinem Leben: Erfahrungen sammeln und weitergeben! Dieser Auftrag ist historisch schon seit Anbeginn der Menschheit gültig, denn ohne diese Weitergabe der gesammelten Erfahrungen wären technischer, politischer, gesellschaftlicher und menschlicher Fortschritt undenkbar. Das Ziel dieser Lektion 22 ist es daher, Ihnen bewusst zu machen, dass auch Sie einen historischen Auftrag zu erfüllen haben. Und Ihnen zu zeigen, wie das möglich ist.

 

Die Logik hinter der Metapher des „historischen Auftrags“ ist im Grunde ganz einfach: Wenn wir unseren Kindern nicht den Frieden erklären, erklären sie anderen später den Krieg. Verstehen Sie, was ich damit meine? Nur wenn wir unsere Erfahrungen weitergeben, können wir dafür sorgen, dass die Gesellschaft wächst und verhindern, dass die nächste Generation dieselben Fehler macht, die uns schon so wehgetan haben.

 

Denken Sie nur einmal an die großen Kriege des letzten Jahrhunderts. Die Zahl der Menschen, die so viele schreckliche Erlebnisse durchmachen mussten und heute noch leben, wird immer geringer. Noch geringer ist sogar die Zahl der Menschen, die – so schwer es ihnen auch fallen mag – den historischen Auftrag wahrnehmen und als Zeitzeugen über die damaligen Geschehnisse den jungen Menschen berichten. Diese Berichterstattung aus erster Hand ist nicht etwa wegen der Tragweite der Katastrophe so wichtig, sondern weil kein Geschichtsbuch in der Lage ist, so eindringlich vor einer Wiederholung der Fehler zu warnen wie ein Mensch aus Fleisch und Blut.

Rüstige Rentner mit Bewegungsdrang – eine Hommage an den Seniorensport



Der Reiz an jeder Sportart ist der Wettkampf, schließlich trainiert man, um sich und seine Leistung irgendwann mit anderen Sportlern zu messen. Entscheidend sind dabei in nahezu allen Sportarten die verschiedenen Altersklassen, angefangen bei den ganz kleinen Bambini, über die Heranwachsenden, Jugendlichen, jungen Männer bis zu den Erwachsenen und Senioren. Deutschland ist hierbei eines der aktivsten Länder der Welt, welches über das größte, bestausgeprägte und -organisierte Vereinswesen verfügt. Wettkämpfe aller Art sind für jeden, der es möchte, ob behindert oder nicht, ob jung oder alt, ob Mann oder Frau, ob dick oder dünn, in jeder Region dieses Landes möglich. Wie fortschrittlich und demokratisch, oder?

 

Und wenn Sie sich ein bisschen mit der Thematik auseinandersetzen, dann werden Sie schnell feststellen, wie viele Ihrer Altersgenossen, wie viele Menschen Ihrer Generation immer noch sportlich aktiv am Wettkampfgeschehen teilnehmen. Ob Leichtathletik, Turnen, Schwimmen, Fußball, Handball, Volleyball, Billard, Schach, Boule, Rad- und Motorsport oder Tennis – für jede Sportart gibt es Vereine und Verbände, die die Organisation übernehmen, regelmäßiges Training anbieten und all die Dinge ermöglichen, die den Sport so faszinierend machen.

 

Das Schöne am Seniorensport ist dabei die Mischung aus Ehrgeiz und dem echten Bekenntnis zu dem Gedanken: „Dabei sein (und Spaß haben) ist alles!“ Jeder, ganz gleich auf welchem Leistungs- und Erfahrungsstand er sich befindet, ist immer herzlich willkommen, kann sich in der Gemeinschaft und unter erfahrener, professioneller Anleitung fit halten und den Sport einfach genießen. Wer dabei sogar richtig gut ist, auf den warten auch im hohen Alter Deutsche Meisterschaften, Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und sogar Olympia. Es ist nie zu spät, seine Träume zu leben.

Über Sinn und Unsinn neuer Hobbys



Es gibt Dinge, die schiebt man sein ganzes Leben vor sich her, immer mit der Aussicht: „Wenn ich in die Rente gehe, dann …“ Die einen meinen damit die Modelleisenbahn, die anderen den Umbau der Terrasse zum Wintergarten und wieder andere wollten schon immer einmal ein Instrument oder eine neue Sprache erlernen. Bisher war der Wille zwar da, es fehlte schlicht an Zeit. Und eh man sich versieht, macht man den ganzen Tag lang das, was alle anderen auch machen: Man löst Kreuzworträtsel, spielt Backgammon oder Rommé und tratscht über Krankheiten und Ärzte.

Es liegt in der Natur des Menschen, sein Leben nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch so interessant wie möglich zu gestalten. Doch nur weil man jahrelang theoretisch gern Gitarre spielen oder Modellschiffe bauen wollte, heißt es noch lange nicht, dass man selbiges dann auch praktisch umsetzen kann. Denn wie immer gilt auch hier: Wollen ist nicht gleich können.

Trotzdem ist es natürlich mehr als löblich, sich nicht nur mit alten Gewohnheiten zu beschäftigen, sondern sich Neuem zu öffnen. So bleibt der Alltag bunt und das Leben im besten Sinne aufregend. Allerdings gilt es hierbei einiges zu bedenken, denn ein neues Hobby, das inhaltlich und leistungstechnisch zu einem passt, ein Hobby, das man mit Freude und viel Herzblut ausübt, ist keinesfalls leicht zu finden. Aber es lohnt sich!

The Bucket List – die Löffelliste



Bevor es zu spät ist, sollte jeder von uns aufhören, von seinen Träumen, die er irgendwann einmal leben möchte, nur zu reden und stattdessen endlich anfangen!

Hier eine kleine Anleitung:

Schritt 1: Ideensammlung

Nehmen Sie sich einen kleinen Papierblock und einen Stift zur Hand und führen Sie beides in den nächsten Tagen immer mit sich. Glauben Sie mir, die besten Ideen kommen immer dann, wenn man gerade keine Möglichkeit hat, sie aufzuschreiben. Versuchen Sie nun all die Dinge zusammenzutragen, die Sie schon immer einmal erleben wollten. Es kann von Vorteil sein, dabei chronologisch vorzugehen: Welche Träume hatte ich als Kind, die heute noch Gültigkeit haben? Welche Träume hatte ich als Jugendlicher, in der Ausbildung, als Erwachsener und so weiter. Tragen Sie alles zusammen was Ihnen einfällt. Denken Sie dabei auch an die Dinge, die Sie vielleicht schon einmal gemacht haben, aber unbedingt ein zweites Mal erleben wollen.

Schritt 2: Konkrete Planung

Wenn die Ideenskizze fertig ist, geht es an die konkrete Planung. Dafür legen Sie als Erstes eine Prioritäten-Reihenfolge fest. Nun beginnen Sie mit dem ersten Punkt auf Ihrer Löffel-liste. Überlegen Sie: Was muss ich tun, um mir diesen Wunsch zu erfüllen? Was brauche ich dafür? An wen kann, an wen muss ich mich wenden? Gibt es Menschen, die ich unbedingt dabei haben möchte? Schaffen Sie sich eine theoretische Grundlage, die Ihnen den Weg zur Erfüllung Ihres Traums klar aufzeigt.

Schritt 3: Umsetzung

Nun muss diese Theorie nur noch praktisch umgesetzt werden. Doch was sich so einfach anhört, ist meist der schwierigste Teil des gesamten Unterfangens. Warum? Weil es nun darum geht, einen Traum real werden zu lassen. Das erfordert Mut, Willensstärke und auch ein bisschen Überwindung. Dafür bekommt man aber ein unbeschreibliches Glücksgefühl geschenkt, und was diesem an Länge fehlt, macht es durch Höhe wieder wett.

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